Aktuell Themenkreis B

B1 Befreit von Abwehrmechanismen

Angst gehört zu unserem Leben, solange wir auf Erden sind. Gott hat uns Menschen mit einem Abwehrmechanismus ausgestattet, der Gefahren erkennt und uns vor Schaden schützen will. Aber er möchte nicht, dass wir durch Angst erdrückt werden. Das Seminarthema soll dem Teilnehmer helfen, falsche Abwehrmechanismen, wie Verdrängen, Vermeiden, Resignation, Rückzug und andere, zu erkennen.

B2 Ängste und Zwänge erkennen

Ängste und Zwänge können sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Sie können Leben „verhindern“ und krank machen. Was sagt die Bibel zu diesem Thema? Viele Verse reden vom Trost in der Angst. Freiheit, das Gegenteil von Zwang, zieht sich wie ein roter Faden durch die Bibel. Das Seminarthema zeigt Wege auf, wie Angst und Zwang überwunden werden können.

B3 Frei von Sucht

Wann wird von Sucht oder einem Abhängigkeitssyndrom gesprochen? Mehrere, aber nicht alle Kriterien müssen zutreffen: Kontrollverlust, Wiederholungszwang, Toleranzbildung, Entzugserscheinungen, Interessensabsorption, körperliche, seelische und soziale Schäden, je nach Sucht. Im psychologischen Verständnis steht hinter einer Sucht immer eine stellvertretende Suche nach Beziehung, Liebe Glück, Lust, Zufriedenheit. Es gibt sehr viele gut, erprobte Angebote, um von den Abhängigkeiten loszukommen. Veränderung ist möglich! Gottes Gnade und Güte will uns in die Freiheit führen. Wollen wir das?

B4 Co-Abhängigkeit

Von der Sucht gebraucht zu werden – oft ein Tabuthema. Co-abhängig (mit-abhängig) ist ein Mensch, der das Verhalten eines anderen Menschen auf sich einwirken lässt und zutiefst davon überzeugt ist, das Verhalten dieses Menschen kontrollieren zu müssen, ja für diesen zu 100% verantwortlich zu sein. Falls einem Kind diese Last aufgebürdet wird durch einen suchtkranken Elternteil, wird es um die Kindheit betrogen. (Buch: ‚Um die Kindheit betrogen’ von Janet G. Woititz). Aber auch erwachsene Menschen erleben Mitabhängigkeit in verschiedenen Lebenslagen. Der Kern der Definition und Genesung liegt nicht im anderen Menschen, so sehr man das auch glaubt, er liegt in einem selbst, in der Art wie wir das Verhalten anderer auf uns einwirken lassen oder in der Art, wie wir versuchen auf die anderen einzuwirken. Viele Co-abhängige verbringen ihre Zeit damit, sich über die Gefühle anderer Leute den Kopf zu zerbrechen. Sie fühlen sich verantwortlich für die Gefühle anderer, aber wissen nicht, was sie selber fühlen. Eine Spirale nach unten. Gibt es einen Ausweg?

B5 Leben als Single

Sind Singles selbst schuld, dass sie Single sind? Heisst es nicht in der Bibel, dass Gott sagte, es sei nicht gut, dass der Mensch alleine sei? Laufen Singles demnach nicht im Willen Gottes? Sind Singles komische von Gott vergessene Leute? Haben es Verheiratete besser? Haben es Singles besser? Wir gehen diesen Fragen auf den Grund und lernen dabei eine neue Sichtweise auf Singles und deren Mankos und Reichtümer, was im Umgang in Gemeinden, Familie, Arbeitsteam hilfreich sein kann. Und nichtwahr: wer verheiratet ist, kann morgen schon Single sein. Und wer Single ist, kann morgen schon zu zweit sein.

 

B6 Narzissmus / Beziehungsvergötterung

Die Geschichte von Narziss, den wunderschönen, intelligenten Jüngling stammt aus der griechischen Mythologie.
Narziss verliebte sich in sein eigenes Spiegelbild, das er in einem Teich erblickte. Was brauchte er noch mehr? Da hatten sich zwei gleiche Wesen gefunden, gleiche Schönheit, gleiches Denken, gleiche Bewegungen, ein himmlischer Zustand. Aber der Kontakt gelang trotzdem nicht, er gab Liebe und bekam keine zurück. So wurde er depresssiv, verschloss sich immer mehr und als er seinen letzten Atemzug aushauchte, wuchs an der Stelle eine Narzisse.

Mit dem Begriff Narzissmus ist eine auffällige Selbstbewunderung und Selbstverliebtheit und Eitelkeit gemeint. Der Narzisst ist voll von sich und schnell gekränkt. Die Ursache ist oft in der Kindheit zu suchen.

Beziehungsvergötterung ist in einem gewissen Sinne der Gegenpol von Narzissmus. Und oft finden sich diese beiden.
Ein Mensch macht den andern Menschen zu seinem Gott. Er oder sie sucht die Ergänzung beim anderen. Der andere wird auf ungesunde Weise glorifiziert.
Weder das eigene Spiegelbild noch der andere vergötterte Mensch können das Loch in der Seele stopfen, dies kann nur Gott. Lassen wir das zu?

B7 Maskulinität und Feminität

Maskulinität nur als Wesenszug des Mannes zu verstehen, ist gleichermassen irreführend, wie Feminität nur als Wesenszug der Frau zu verstehen. Beide, Feminität wie Maskulinität, sind Wesenszüge, die den Menschen ganz allgemein innewohnen. Der Kampf der Geschlechter dauert seit Jahrtausenden an. Was einander segnend ergänzen sollte, wurde zum Fluch. Versöhnung ist möglich. Je mehr wir aus der Verbindung zum Schöpfer leben, in der Beziehung zu sich selber und zu andern, umso mehr entwickeln wir Respekt und Verständnis für das andere Geschlecht.

B8 Gemeinschaft, Geschwister und Gemeinde

Was wir zum Thema ‚Dazugehören’ aus Predigten und anderen Quellen fast zur Genüge kennen, liefert in unserem Kurs neue Ansichten und wirft Fragen auf. Zum Beispiel: „Wer nicht allein sein kann, der hüte sich vor der Gemeinschaft. Wer nicht in Gemeinschaft steht, der hüte sich vor dem Alleinsein.“ (Dietrich Bonhoeffer, aus „Gemeinsames Leben“)
Für gemeinschaftliches Leben müssen wir uns demnach entscheiden. Wir dürfen auswählen und vor allem nicht nur konsumieren, sondern uns selbst engagieren und hineingeben. Nur ein gegenseitiges Geben und Nehmen verhilft zu gleichwertigem und erfülltem Zusammenleben.

B9 Scheidung

Oft meinen wir als Christen ganz genau zu wissen, welche Haltung wir in einer bestimmten Sache zu vertreten haben, oft auch dann, wenn wir in der Bibel lesen: „Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“.Scheidung ist nicht das, was Gott sich für den Menschen vorgestellt hat, aber auch in diesem Bereich glauben wir Menschen besser zu wissen als Gott, was hier richtig und was falsch ist. Wir schauen in diesem Vortrag an, was eine Scheidung alles bewirkt, ob es vielleicht sogar etwas Gutes daran gibt und welche Rolle die Gnade Gottes dabei spielt.

B10 Wiederheirat

Wenn Scheidung unter Christen schon ein schwieriges Thema ist, um wie viel schwieriger wird es, wenn eine Wiederheirat bevorsteht. Der Bibellehrer Derek Prince bringt es in einem Zitat aus „Gott stiftet Ehen“ auf den Punkt: “Weder der Sprachgebrauch noch die kulturellen Gepflogenheiten der Bibel lassen den Schluss zu, eine Person habe zwar vom Rechtlichen her die Freiheit, sich scheiden zu lassen, jedoch nicht, noch einmal zu heiraten. Ganz im Gegenteil: Im Alten und im Neuen Testament ist ausdrücklich die Rede von der Freiheit, noch einmal zu heiraten.“.In diesem Vortrag gehen wir dieser Aussage von Dr. Prince nach.

B11 Gleichwertigkeit in der Ehe

Bei der Partnerwahl ziehen sich meist gegensätzliche Persönlichkeitsstrukturen an. Unterschiede, welche den Partner zu Beginn attraktiv erscheinen lassen, werden jedoch mit der Zeit zu Auslösern von Konflikten. Wie können wir mit diesen Gegensätzen umgehen? Was ist gemeint mit Gleichwertigkeit von Mann und Frau und worin unterscheidet sich dieser Begriff von Gleichberechtigung? Ein Ehepaar erzählt von seinem Weg, die Unterschiedlichkeit des Ehepartners als Ergänzung und Bereicherung zu sehen und so eine Ehe in Gleichwertigkeit zu führen.

B12 Gewalt erkennen Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung und was geschieht, wenn Situationen neu bewertet werden.
B13 Wege aus der Gewalterfahrung Und wenn es doch anders wäre? „Wege aus dem Alten ins Neue“.
B14 Frei von bitteren Wurzeln „better“ statt bitter ‚……….Achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden’. (Hebräer 12,15)  Welches ist der Nährboden, dass sich im Herzen bittere Wurzeln bilden, welche Wachstum verhindern und das eigene Leben und das von andern regelrecht vergiften können? Falls passiert, wie findet man da heraus? Gibt es noch eine Chance, wenn die Antwort auf Schicksalsschläge, Unzufriedenheit und Übersehenwerden so zementiert ist, dass man wie zurückschlagen muss, sei es nach innen oder nach aussen?
B15 Resilienz 1 Resilienz bedeutet psychische Widerstandsfähigkeit und hilft uns, Krisen zu bewältigen Was bedeutet dies für uns im Alltag? Ist Resilienz angeboren wie die Haarfarbe oder die Körpergröße? Was, wenn ich mit wenig Resilienz ausgestattet wurde?